

Erdbestattung: ein Ort, an den Sie gehen können
Die klassische Beisetzung im Sarg. Sie schafft einen festen Ort für Besuche, für Blumen und für stille Momente. Wir begleiten Sie auf allen Friedhöfen der Region.
Warum sich Familien für die Erdbestattung entscheiden
Bei der Erdbestattung wird der Verstorbene im Sarg beigesetzt. Das Grab bekommt einen Grabstein und wird bepflanzt. Für viele Familien ist genau das wichtig: ein Ort mit Namen, den man aufsuchen kann.
Die Erdbestattung ist die älteste Bestattungsform in unserer Region und in beiden großen Kirchen fest verankert. Sie ist auch die aufwendigste. Grabnutzung, Grabmal und Grabpflege laufen über viele Jahre weiter.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Familie diese Pflege leisten kann oder möchte, sprechen Sie uns an. Es gibt pflegefreie Grabarten, die trotzdem einen Namen tragen.

Was zur Erdbestattung gehört
Wir übernehmen alle Schritte vom ersten Anruf bis zum Grab.
- Überführung, hygienische Versorgung und Ankleiden
- Sarg nach Ihrer Wahl, vom schlichten Kiefernsarg bis zum Eichensarg
- Anmeldung beim Friedhof und Abstimmung des Termins
- Sechs Sargträger, auf Wunsch in Uniform
- Trauerfeier in Kapelle, Kirche oder am Grab
- Blumenschmuck, Musik, Trauerdruck und Anzeigen
- Vermittlung des Steinmetzes für das Grabmal
Grabarten und Kosten
Welche Gräber gibt es
- Reihengrab. Ein Platz für eine Person, vom Friedhof zugewiesen. Die Nutzungszeit liegt meist bei 25 bis 30 Jahren und lässt sich nicht verlängern.
- Wahlgrab. Sie wählen die Lage selbst. Ein Wahlgrab bietet Platz für mehrere Personen und kann verlängert werden. Es ist teurer als das Reihengrab.
- Rasengrab mit Namensplatte. Das Grab liegt in einer Rasenfläche und wird vom Friedhof gemäht. Es trägt einen Namen, verlangt aber keine Grabpflege.
Was eine Erdbestattung kostet
Die traditionelle Erdbestattung beginnt bei uns bei 3.950 Euro. Darin enthalten sind ein höherwertiger Sarg mit sechs Griffen, sechs Sargträger in Uniform, alle Überführungen und die komplette Organisation.
Als Zusatzkosten für die Beisetzung rechnen Sie ab 1.320 Euro. Diese Summe deckt die Gebühren der Stadt, die Vorbereitung am Grab und die Träger ab. Die Friedhofsgebühren für die Grabstelle selbst kommen hinzu und hängen vom Friedhof und von der Grabart ab.
Eine vollständige Übersicht stellen Sie sich im Kostenkalkulator zusammen. Ratenzahlung über bis zu 48 Monate ist möglich.

Ein Abschied, der zu diesem Menschen passt.
Erdbestattung heißt nicht automatisch schwarze Kleidung und Orgelmusik. Wir gestalten die Feier so, wie Sie sie sich vorstellen.
Was Angehörige dazu fragen
Wie lange dauert das Nutzungsrecht am Grab?
In Nordrhein-Westfalen liegt die Ruhezeit für Erdgräber meist bei 25 bis 30 Jahren. Die genaue Dauer legt die Friedhofssatzung der Gemeinde fest. Ein Wahlgrab können Sie danach verlängern, ein Reihengrab nicht.
Muss ich das Grab selbst pflegen?
Nein. Sie können die Grabpflege einem Friedhofsgärtner übertragen oder von vornherein ein pflegefreies Rasengrab wählen. Wir vermitteln Ihnen Betriebe aus der Region und erklären, was eine Dauergrabpflege kostet.
Können wir den Sarg selbst zum Grab tragen?
Ja. Viele Familien möchten das und es ist möglich. Wir besprechen den Ablauf vorher mit Ihnen und stehen daneben, falls es doch zu schwer wird. Ein Sarg wiegt je nach Ausführung zwischen 80 und 130 Kilogramm.
Dürfen wir den Sarg selbst gestalten?
Ja. Manche Familien bemalen den Sarg, legen Briefe, Fotos oder persönliche Gegenstände hinein. Wir sagen Ihnen, was aus Sicht des Krematoriums oder des Friedhofs möglich ist. Und wir schaffen Ihnen Zeit und Raum dafür.
Was kostet ein Grabstein?
Ein einfacher Grabstein beginnt bei etwa 1.500 Euro, aufwendigere Grabmale liegen bei 3.000 bis 6.000 Euro. Der Stein wird direkt vom Steinmetz berechnet, nicht über uns. Wir vermitteln Ihnen Betriebe, mit denen wir seit Jahren arbeiten.
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Sprechen Sie mit uns, bevor Sie sich festlegen.
Wir erklären jede Möglichkeit und sagen offen, was sie kostet. Das Beratungsgespräch ist kostenfrei und verpflichtet zu nichts.