
Einäscherung in Venlo: der Weg ab Dortmund
Rechtslage auf beiden Seiten der Grenze, Leichenpass, Monatsfrist und was danach erlaubt ist.
Beitrag lesen
Friedhofskapelle, Kirche, ein freier Ort oder draußen am Grab. In Dortmund haben Sie mehr Möglichkeiten, als die meisten Familien im ersten Gespräch vermuten. Was die Entscheidung erleichtert, ist die Frage nach der Zeit.
Eine Trauerfeier ist keine Pflicht. Das deutsche Recht verlangt eine Bestattung, keine Feier. Trotzdem entscheiden sich fast alle Familien dafür. Der Grund ist praktisch: Es braucht einen Tag, an dem man zusammenkommt, sonst findet der Abschied nicht statt.
Vier Wege sind in Dortmund üblich.
Keine dieser Formen ist würdiger als eine andere. Was zählt, ist, dass die Familie damit hinterher gut leben kann.
Die Wahl des Ortes bestimmt mehr als die Optik. Sie bestimmt, wie viel Zeit Sie haben und wie frei Sie gestalten können.
Auf fast jedem Dortmunder Friedhof vorhanden, von Brackel bis Mengede. Direkt am Grab, kein Umweg. Zeitfenster von 30 bis 45 Minuten, Orgel oder Musikanlage vorhanden. Die Gebühr liegt bei rund 280 Euro für 30 Minuten.
Katholisch oder evangelisch, in Hörde, Aplerbeck, Wellinghofen, Brackel und allen anderen Stadtteilen. Der Rahmen steht fest, dafür trägt er auch, wenn der Familie selbst die Worte fehlen.
Für eine freie Feier ohne festes Zeitfenster. Platz für eine längere Feier mit Kaffee danach, ohne dass die nächste Trauergemeinde schon draußen wartet.
Am offenen Grab auf dem Friedhof oder am Baum im RuheForst Cappenberg. Kurz, schlicht und wetterabhängig. Bei Waldbestattungen die häufigste Form.
Für die Abschiednahme vor der Feier stehen unsere Räume in der Stockholmer Allee 25 zur Verfügung. Dort können Sie in Ruhe und auch mehrfach kommen, ohne Termin im Viertelstundentakt. Für eine große Trauerfeier mit vielen Gästen ist dieser Raum nicht gedacht, für den stillen Abschied im engsten Kreis sehr wohl.
Bei einer Seebestattung, einer Waldbestattung oder einer Beisetzung in den Niederlanden liegt der Ort der Beisetzung Stunden entfernt. Dann halten wir die Feier vorher in Dortmund. So können auch die Gäste Abschied nehmen, die die Fahrt nicht schaffen. Das ist der Weg, den die meisten Familien in dieser Lage wählen.
Im ersten Gespräch fragen Familien nach Blumen, nach Musik und nach dem Sarg. Die Frage, die den Tag am Ende prägt, ist eine andere: Wie viel Zeit haben wir in diesem Raum?
Eine Friedhofskapelle ist im Takt belegt. 30 oder 45 Minuten, dann kommt die nächste Trauergemeinde. Das reicht für eine Rede, zwei Musikstücke und den Gang zum Grab. Es reicht nicht für fünf Menschen, die etwas sagen möchten. Es reicht auch nicht für eine Pause, wenn jemand nicht weitersprechen kann.
An einem freien Ort gibt es dieses Fenster nicht. Dort dauert die Feier so lange, wie Sie möchten. Das kostet mehr und es verlangt mehr Vorbereitung. Dafür entsteht etwas, das sich nicht nach Termin anfühlt.
Unsere Empfehlung ist einfach. Zählen Sie vorher, wie viele Menschen sprechen oder spielen möchten. Bei zwei bis drei Beiträgen reicht die Kapelle. Ab vier sollten Sie über einen freien Ort nachdenken, sonst wird der Abschied zu einem Zeitplan.
Wer berät, ist bei uns auch am Tag der Beisetzung dabei. Sie stehen nicht vor einem fremden Mitarbeiter, der Ihre Familie zum ersten Mal sieht.

Maiko Maaz schreibt und hält die freie Trauerrede selbst, nach einem ausführlichen Gespräch mit Ihrer Familie.
Alles ist möglich: Orgel, ein Lieblingslied von der Aufnahme, ein Chor, eine Geige, ein Saxofon. Wir brauchen Dateien ein bis zwei Tage vorher, damit die Technik im Raum geprüft ist. Bei live gespielter Musik klären wir mit dem Friedhof, ob der Raum dafür zugelassen ist.
Ein Hinweis aus der Erfahrung: Zwei bis drei Stücke tragen eine Feier. Fünf machen sie lang, ohne dass mehr entsteht.
Für eine freie Rede setzen wir uns vorher mit Ihrer Familie zusammen, meist eine bis zwei Stunden. Wir fragen nach dem Beruf, nach Eigenheiten, nach dem, was in der Familie erzählt wird. Aus diesem Gespräch entsteht die Rede. Sie bekommen sie auf Wunsch vorher zu lesen und anschließend schriftlich.
Sargschmuck oder Urnengesteck, dazu Handblumen für die Gäste am Grab. Wir arbeiten mit Floristen in Dortmund zusammen und zeigen Ihnen Bilder, statt Sie zwischen Katalogbegriffen wählen zu lassen.
Diese Dinge kosten in der Regel nichts und wirken stärker als jeder zusätzliche Blumenstrauß.
| Posten | Richtwert |
|---|---|
| Friedhofsraum, 30 Minuten | rund 280 Euro |
| Freie Trauerrede | 400 bis 600 Euro |
| Orgel oder Musikanlage | 80 bis 200 Euro |
| Live gespielte Musik | 250 bis 500 Euro |
| Sargschmuck oder Urnengesteck | 150 bis 450 Euro |
| Handblumen für die Gäste | 40 bis 90 Euro |
| Trauerkarten und Danksagungen | 90 bis 250 Euro |
| Traueranzeige in der Zeitung | 200 bis 900 Euro |
| Freier Ort statt Kapelle | ab 350 Euro Raummiete |
Eine schlichte Feier in der Friedhofskapelle mit Musik und Blumen liegt damit bei 400 bis 700 Euro. Eine Feier mit freier Rede, live gespielter Musik und größerem Blumenschmuck kommt auf 1.000 bis 1.800 Euro. Der größte einzelne Posten ist häufig nicht die Feier selbst, sondern die Traueranzeige in der Zeitung.
Diese Beträge kommen zu den Kosten der Bestattung hinzu. Unsere Pakete beginnen bei 2.500 Euro für eine einfache Feuerbestattung, dazu kommen die Friedhofsgebühren der Stadt.
Bei der Traueranzeige. Eine große Anzeige in der Tageszeitung kostet mehrere hundert Euro und erreicht heute weniger Menschen als ein Anruf in der Nachbarschaft, eine Nachricht im Verein und eine Anzeige im Onlineportal. Wir sagen das von uns aus, weil wir an der Anzeige nichts verdienen.
Nicht sparen sollten Sie an der Zeit. Eine Feier, die um zwanzig Minuten zu kurz war, lässt sich nicht nachholen.
Nach § 13 Abs. 3 BestG NRW muss eine Erdbestattung oder Einäscherung innerhalb von zehn Tagen erfolgen. Bei einer Feuerbestattung ist die Asche innerhalb von sechs Wochen beizusetzen. Das heißt: Eine Erdbestattung muss zügig geplant werden, eine Feuerbestattung gibt Ihnen mehrere Wochen für die Feier. Die Fristen lassen sich auf Antrag bei der örtlichen Ordnungsbehörde verlängern, etwa wenn Angehörige aus dem Ausland anreisen.
Freitagvormittag ist in Dortmund der beliebteste Termin und entsprechend früh belegt. Dienstag bis Donnerstag ist meist leichter zu bekommen. Wenn Familie anreisen muss, planen Sie nicht den Montag: Die Anreise am Sonntag ist für viele schwierig.
Dunkel ist üblich, Schwarz ist nicht Pflicht. Wenn Sie es anders möchten, etwa weil der Verstorbene das gesagt hat, schreiben Sie es in die Einladung. Gäste halten sich daran, wenn sie es wissen. Ohne diesen Hinweis fühlen sie sich unsicher.
Ja, das ist häufig und wir richten es ein. Üblich ist ein Hinweis in der Anzeige und ein Korb am Ausgang. Alternativ geht die Spende direkt an den genannten Verein. Wir rechnen das für Sie ab und legen Ihnen die Summe vor.
Eine Aufnahme der Rede, Fotos vom Blumenschmuck und das Gästebuch helfen. Wir können die Feier auf Wunsch auch als Tonaufnahme festhalten. Für Angehörige im Pflegeheim oder im Ausland ist das oft das Einzige, was bleibt.
Am häufigsten in der Kapelle des Friedhofs, auf dem auch die Beisetzung stattfindet. Dazu kommen Kirchen, freie Räume und die Feier draußen am Grab.
Für eine freie Feier ohne festes Zeitfenster bietet sich das Hofgut Middendorf an. Wir besprechen mit Ihnen, was zu Ihrer Familie passt. Den Ort reservieren wir für Sie.
In einer Friedhofskapelle meist 30 bis 45 Minuten. Die Räume werden im Takt belegt, die Gebühr für den Friedhofsraum bemisst sich in Dortmund in Einheiten von 30 Minuten.
An einem freien Ort bestimmen Sie die Dauer selbst. Zwei Stunden mit Kaffee danach sind dort keine Seltenheit.
Nein. Sie können kirchlich feiern, frei feiern oder ganz auf eine Feier verzichten. Alle drei Wege sind möglich und keiner ist weniger würdig als der andere.
Bei einer freien Feier hält Maiko Maaz die Rede selbst, nach einem ausführlichen Gespräch mit Ihrer Familie. Es kommt kein fremder Redner, der den Verstorbenen nicht kennt.
Ja. Eine stille Beisetzung ohne Feier ist möglich, ebenso eine Feier nur im engsten Kreis. Manche Familien halten die Feier auch Wochen später, wenn die erste Zeit vorbei ist und alle anreisen können.
Bei einer Feuerbestattung ist das leicht zu organisieren, weil die Beisetzung der Urne und die Feier zeitlich getrennt sein dürfen.
Ja. Wir ermutigen Familien ausdrücklich dazu. Kinder verarbeiten einen Verlust leichter, wenn sie dabei waren, als wenn sie draußen gewartet haben.
Sagen Sie uns vorher, dass Kinder kommen. Wir richten die Feier so ein, dass es für sie nicht zu lang wird. In der Rede sprechen wir so, dass sie folgen können.
Ja. Lieblingslieder, Aufnahmen vom Verstorbenen, live gespielte Stücke. Wir brauchen die Dateien ein bis zwei Tage vorher, damit die Technik vor Ort geprüft ist.
In Friedhofskapellen ist eine Orgel oder eine Musikanlage vorhanden. Für live gespielte Musik stimmen wir ab, ob der Raum dafür zugelassen ist.
Jeder, den Sie darum bitten. Kinder, Enkel, Kollegen, Vereinsfreunde. Wir nehmen die Beiträge in den Ablauf auf und sagen den Menschen vorher, wann sie dran sind.
Wenn jemand sprechen möchte und sich nicht sicher ist, ob er es schafft, halten wir den Text bereit und lesen ihn vor, falls es im Moment nicht geht.
Die Gebühr für einen Friedhofsraum liegt in Dortmund bei rund 280 Euro für 30 Minuten, Stand 2026. Dazu kommen Blumen, Musik und, wenn Sie möchten, die Trauerrede.
Insgesamt liegt eine schlichte Feier bei 400 bis 700 Euro, eine Feier mit freier Rede, Musik und größerem Blumenschmuck bei 1.000 bis 1.800 Euro. Das sind unverbindliche Richtwerte.
Ja. Bei Seebestattung, Waldbestattung und Beisetzungen in den Niederlanden ist das der Normalfall. Die Feier findet in Dortmund statt, damit alle Gäste Abschied nehmen können, die Beisetzung später am gewählten Ort.

Rechtslage auf beiden Seiten der Grenze, Leichenpass, Monatsfrist und was danach erlaubt ist.
Beitrag lesen
Ablauf, Häfen, Rechtslage und Kosten einer Beisetzung auf Nordsee oder Ostsee.
Beitrag lesen
Baumgrab auf dem Friedhof, Bestattungswald im Umland oder eigener Baum: die Unterschiede.
Beitrag lesenWir erklären jede Möglichkeit und sagen offen, was sie kostet. Das Beratungsgespräch ist kostenfrei und verpflichtet zu nichts.
Ein Trauerfall, eine Frage zur Vorsorge oder zu den Kosten. Wählen Sie den Weg, der Ihnen gerade am leichtesten fällt.
0231 99950340, Tag und Nacht
0171 9929402, meist innerhalb einer Stunde
Wir antworten am selben Werktag
Bei uns im Haus oder bei Ihnen zuhause